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Feuchtigkeit (Feuchte)
Wichtiger Faktor bei der Ausführung von Beschichtungen aller Art.

1. Feuchtigkeit aus der Atmosphäre, gemessen als relative Luftfeuchtigkeit: Für die Trocknung des Leinöls waren 60 - 80 % rel. Luftfeuchtigkeit weit günstiger als 40 - 50 %. Bei mehr als 80 % sieht man gern davon ab, Alkydharzlackfarbenanstriche auszuführen, während man z. B. Kalkfarben bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit verstreichen soll, damit der Abbindeprozess langsamer abläuft, weil dabei der Film eine größere Festigkeit erreicht. Wasserlacke/Dispersionslackfarben sind nie bei Luftfeuchte 75 - 80 % zu verarbeiten. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Trocknung der feuchtigkeitshärtenden Einkomponenten-(PUR-)Lacke.

2. Feuchtigkeit aus dem Untergrund wird allen Filmen schädlich, ja kann diese abdrücken (Blasenbildung). Feuchtes Mauerwerk lässt man vor dem Anstrich austrocknen. Ist dies unmöglich, muss versucht werden, abzudichten. Mit Beschichtungen ist dies nicht durchführbar. Zu hohe Holzfeuchtigkeit zwingt dazu, von Beschichtungen abzusehen, solange der Feuchtigkeitsgehalt nicht absinkt. Holzfeuchtigkeit.

3. Feuchtigkeit ist auch nach der Baufertigstellung und Ausführung derAnstriche ständig vorhanden. Sie kann je nach Jahreszeit, Temperatur und Luftfeuchtigkeitsgehalt schwanken. Es lassen sich etwa folgende Richtwerte angehen: (s. Tab. S.293) Vgl. a. Baufeuchtigkeit.
Foto: manuta/Adobe Stock
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