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Grafik: OBS/Deutsche Energie-Agentur GmbH(DENA)

IN DEU­T­SCHLAND GIBT ES ZWEI AR­TEN VON EN­ER­GIE­AU­SWEI­SEN: DEN BE­DARFSAU­SWEIS UND DEN VER­BRAUCHSAU­SWEIS. (BILD: OBS/​DEU­T­SCHE EN­ER­GIE-AGEN­TUR GMBH (DENA)/​DEU­T­SCHE EN­ER­GIE-AGEN­TUR (DENA))

Altersarmut vorbeugen
Ein ganzes Leben lang arbeiten, und im Alter trotzdem kaum genug haben, um über die Runden zu kommen? In Zeiten, in denen die deutsche Bevölkerungspyramide eher einer Birne gleicht, ist Altersarmut schon lange kein Randphänomen mehr. Das trifft vor allem viele der 4,4 Millionen Selbstständigen. Worauf selbstständige Handwerker schon jetzt achten sollten: [ttt-gallery-image] Interesse zeigen: Eine Analyse der Postbank nennt mangelndes Interesse an einer Altersversorgung als wichtigen Grund für die Armut im Alter. Egal, welchen Weg man bei der Altersvorsorge als den seinen ansieht, er muss gut geplant werden, damit im Alter der gewünschte monatliche Betrag auch wirklich zur Verfügung steht. Denn wer mit 65 für die nächsten 20 Jahre eine monatliche private Rente von 1000 Euro haben will, braucht ohne Berücksichtigung einer Verzinsung ein Vermögen von rund 250,000 Euro. Betriebsvermögen eignet sich nur bedingt zur Alterssicherung: Schwierig wird es, wenn sich die Geschäfte schlechter als geplant entwickeln, wenn der Betrieb Insolvenz anmelden muss oder sich für weniger Geld als geplant verkaufen lässt. IMMobilienbesitz: Das ist der klassische Ratschlag. Allerdings drohen Gefahren im Falle einer Scheidung, wenn etwa der Betriebsinhaber die IMMobilie auf seine Frau übertragen lässt. Besser ist es deshalb, ein lebenslängliches Wohnrecht zu vereinbaren, oder nur die Hälfte des Hauses zu übertragen. Wichtig ist auch, so unromantisch es klingen mag, ein Ehevertrag. Denn Scheidungen sind einer der Hauptgründe dafür, dass Menschen im Alter in die Armutsfalle tappen. Expertenrat einholen: Eine Beratung durch einen unabhängigen Experten, z.B. einen vermögensberatenden Steuerberater, ist unbedingt empfehlenswert, gerade, weil die Rentenansprüche sehr unterschiedlich sind und Pauschalantworten nur bedingt weiterhelfen können. Gesetzlich oder privat? Nach Untersuchungen des Verbrauchermagazins «Ökotest» ist die freiwillige Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung eine gute Alternative zur privaten Vorsorge. Die Renditen böten, auch wenn sie niedrig seien, IMMer höhere Erträge als alle untersuchten privaten Vorsorgeprodukte. Freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse Versicherte haben Anspruch auf Riesterrente und auf Rente wegen Erwerbsminderung. Darüber hinaus ist die gesetzliche Rente pfändungssicher. Weitere Ratschläge und die Hintergründe dazu finden Sie in der Februar-Ausgabe der Mappe 2014.
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Foto: manuta/Adobe Stock
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