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16. August 2023
Redaktion
Maler Nationalteam

Die Kunst des Abklebens

Am 11. und 12. Juli war das Maler Nationalteam zu Gast bei tesa in Norderstedt. Im Mittelpunkt des Workshops stand das professionelle Abdecken und Schützen von Oberflächen.
Foto: tesa
Ben-Luca Franzmann (l.) und Janick Mensinger (r.) probieren die unterschiedlichen Klebebänder beim tesa-Workshop aus.

„Die richtige Wahl des passenden Malerbandes sowie die Ausführung der Abklebung und des Ablösens sind entscheidend für ein sauberes und präzises Ergebnis ohne Rückstände oder Beschädigungen des Untergrundes“, erklärte Torsten Stephani, Head of Marketing Craftsmen North/West bei tesa, den interessierten Mitgliedern des Maler Nationalteams.

Im Anschluss konnten Freya Spitzer, Daniel Aichbauer, Janick Mensinger und Ben-Luca Franzmann zusammen mit dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses Holger Jentz sowie Co-Trainer Diego Gomez-Velazquez unterschiedliche Krepp- und Malerbänder im Praxistest vergleichen. Eine wichtige Erkenntnis dabei: Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Beschaffenheit des Untergrunds müssen unterschiedliche Lösungen genutzt werden. Auch die Robustheit der Anwendung (z. B. bei Putzarbeiten) sowie die gewünschte Qualität der Farbkante beeinflussen die Wahl des richtigen Malerbands.

Bei einer Führung durch die Produkt- und Technologieentwicklung erfuhr das Maler Nationalteam, an welchen Produkt-Innovationen tesa aktuell arbeitet. Torsten Stephani betonte dabei, wie wichtig es dem Unternehmen ist, die Arbeiten von Maler*innen und Lackierer*innen effizienter zu gestalten. Er lud zudem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu ein, ihre Ideen für Neuerungen im Malerband-Bereich mit tesa zu teilen: „Es ist uns sehr wichtig, Feedback und Ideen von den Fachleuten zu bekommen, die täglich mit unseren Produkten arbeiten. Sie sind die wahren Experten. So können wir unser Sortiment stets optimieren.“

Spannende Maler-Geschichte

Im Rahmen des zweitägigen Workshops stand auch ein Besuch des Malermuseums in Hamburg auf dem Programm. Dort tauchte das Maler Nationalteam in die über 800-jährige Geschichte des Malerhandwerks ein. Alte Zunftgegenstände, Meisterbriefe und Prüfungsarbeiten wurden mit großem Interesse betrachtet. Auch längst vergessene Werkzeuge, wie eiserne Streicheimer, die ersten Tapetendruckrollen, Schablonen und Farbmühlen begeisterten die Teilnehmenden. Ein ganz besonderes Highlight war die Verewigung des Maler Nationalteams im goldenen Buch des Malermuseums.

„Hinter uns liegen zwei spannende Workshop-Tage“, sagt Holger Jentz, Vorsitzender des Bildungsausschusses. „Wir sind nicht nur in die Geschichte unseres Handwerks eingetaucht, sondern haben bei tesa einen Blick in die Zukunft des Klebens werfen können. Nicht zu vergessen, die wertvollen Theorie- und Praxiseinheiten, von denen wir profitieren durften. Wir danken tesa für diese einzigartige Möglichkeit und die herausragende Gastfreundschaft.“

Foto: manuta/Adobe Stock
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