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17. August 2016
Redaktion
Ausbildung

Meisterstücke der Münchner Schule

Foto: Mappe
Der Ausstellungsraum gliedert sich in kreativ gestaltete Kojen.

Sie zählt zu den ältesten Meisterschulen Deutschlands: die Städtische Meisterschule für Maler- und Lackierer in München bereitet in einem Jahr sowohl auf qualitativ hochwertiges Handwerk als auch auf eine Führungsposition im Betrieb vor. Denn neben Gestaltungs- und Oberflächentechniken und von der Stil- bis zur Werkstoffkunde, stehen für die angehenden Malermeister auch Kalkulation, Rechnungswesen, Betriebswirtschaft sowie die Datenverarbeitung auf dem Programm. Daneben kann nach einem zweijährigen Schulbesuch beispielsweise die Prüfung zum Staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker bzw. Lacktechnikerin abgelegt werden. Von dem immer häufiger betonten Rückgang der Ausbildungszahlen war im Schuljahr 2015/16 jedoch nichts zu spüren: 150 Schülerinnen und Schüler besuchten die Münchner Ausbildungsstätte. Für das nächste Jahr ist sogar eine dritte Technikerklasse geplant.

Nach der Meisterprüfung

Die Meisterstücke der Städtischen Meisterschulen für Maler- und Lackierer, Vergolder und Kirchenmaler, sowie der Fachschule für Farb- und Lacktechnik wurden Ende Juli 2016 in der Münchner Zeppelinhalle ausgestellt. Zu sehen gab es viele interessante und vor allem kreative Objekte. Die Schüler des Maler- und Lackiererhandwerks stellten sich unter anderem der Aufgabe eines Kundenauftrags zur »Gestaltung und Umsetzung eines Einfamilienhaus-Neubaus« und füllten die Halle mit mehr als 80 Arbeiten. Schließlich wurden in einem festlichen Rahmen herausragende Leistungen auf Seiten der Schüler mit Ehrungen und Preisen belohnt. Zum Schmunzeln gab es auch etwas, nämlich den etwas anderen Jahresrückblick in Form eines Filmprojekts der Fachschule.

Einblicke in die Ausstellung

Mehr über die Münchner Meisterschule und die dortigen Ausbildungsangebote erfahren Sie auf www.fachschule-muenchen.de. Auch andernorts in Deutschland haben Absolventen der Fachschulen ihr Können bewiesen. Lesen Sie weiter zum »Kreativen Nachwuchs in Stuttgart« und zum »Gestalter-Wettbewerb« in Lahr.

Meisterstücke präsentieren
Ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und ihre Meisterprüfungen präsentieren – dazu haben Malermeister in Karlsruhe bei der Ausstellung »Meister in Form und Farbe« in Karlsruhe  derzeit die Chance.  Die zwanzigste Ausstellung mit diesem Motto ist vom 31. Januar 2017 bis zum 3. März 2017 im Regierungspräsidium am Rondellplatz in Karlsruhe zu bestaunen. Geöffnet ist IMMer von Dienstag bis Sonntag. Man geht von rund 5.000 Besuchern in diesem Zeitraum aus. Als Besucher der Ausstellung haben Sie außerdem die Möglichkeit, sich als Jury zu betätigen und das Ihrer Meinung nach schönste Meisterstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellungsdauer werden dann drei Besucherpreise vergeben. Meister in Form und Farbe ist ein Kombination aus Gestaltungswettbewerb mit Ausstellung und wird gemeinsam von den Vollzeit-Meisterschulen Karlsruhe, Lahr, Mosbach, Reutlingen, Ulm, den drei Meisterschulen in Stuttgart, dem Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe veranstaltet. Meisterstücke ausstellen und gewinnen Absolventen der Meisterschulen und Fachschulen im Maler- und Lackiererhandwerk in Baden Württemberg zeigen hier, was wirklich in ihnen steckt. Bei einem Wettbewerb wählen sechs Meisterschulen aus Baden-Württemberg die beeindruckendsten Meisterarbeiten ihrer Prüflinge aus. Diese Arbeiten werden in Regierungspräsidium in Karlsruhe aufgebaut. Im nächsten Schritt kürt eine Jury sechs Gewinner unter den in Karlsruhe ausgestellten Werken. Die Preise werden dann unter der Schirmherrschaft und Sponsoring von Partnern vergeben. Die Preise wurden dieses Mal von Baumit aus Bad Hindelang, Brillux aus Münster, Caparol aus Ober-Ramstadt, MEGA aus Hamburg, Sto aus Stühlingen und vom Eurokreis Maler übergeben. Die Mappe hat sich umgesehen und zeigt beispielhaft, wie mit Formen und Farben Meisterprüfungen entstehen, die zum Blickfang werden: [tttgallery template="content-slider"]  
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Foto: manuta/Adobe Stock
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