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Foto: Bernd Ducke/Mappe

Foto: Bernd Ducke/Mappe

[tttgallery template=“content-slider“] [tttgallery template=“content-slider“] Kalk und Marmor sind bewährte und bekannte Rohstoffe und sie lassen sich hervorragend für interessante Produkte wie Kalk-Marmor-Putze kombinieren. Da Marmor kein einheitlicher Rohstoff ist und in vielen Varianten vorkommt, hängt das Ergebnis immer von der Mischung der verschiedenen Bestandteile ab. Unsere Bildfolgen zur Verarbeitung und Oberflächengestaltung zeigen Beispiele. ln dieser Mappe-Technik haben wir die Oberflächen zusammen mit der Firma Lamurista GmbH ausgeführt. Von anderen Herstellern gibt es ebenfalls Putze und Materialien, mit denen sich kreative Oberflächengestaltungen erstellen lassen. Wir betrachten nun Marmor und Kalk einmal detaillierter. [tttgallery template=“content-slider“] Marmor ist nicht einheitlich definiert. In der Geologie versteht man darunter ein aus Kalkstein umgewandeltes metamorphes Gestein. In der Bauwirtschaft, im Handel und umgangssprachlich wird jeder feste und damit polierfähige Kalkstein als Marmor bezeichnet. Mitunter werden sogar den „echten“ Marmoren ähnlich sehende nicht kalkige Gesteine Marmor genannt. Der echte Marmor ist durch Kontaktmetamorphose aus Kalkstein gebildet, grob kristallin und nur aus Calcit aufgebaut. Fremdbe- standteile verändern das ursprünglich rein weiße Gestein zu gestreiftem, geflecktem, gemasertem und geädertem, bunten Marmor. Fein verteilte Metalloxide und -salze führen zu den verschiedenen Färbungen. Marmormehle wie Calcit, Jurakreide, Kalksteinmehl, kristalline Kreide, Marmorweiß, Motalakreide, Mineralweiß, Pariser Weiß sind feingemahlene Kalksteine aus hartem, gemaserten Kalkstein. Die gröberen Produkte dienen als Füllstoffe und die feineren als Substrate. Verwendet werden sie z. B. für Grundiermittel, Edelputz, Freskogründe, Marmorgründe und Leimfarben. Marmor- sand ist aus weißem und farbigem Gestein gewonnener Brechsand für dekorative Putztechniken, wie Sgraffito und Kalkmarmortechniken. Marmorsand ist nicht unbedingt aus Marmor gewonnen. [tttgallery template=“content-slider“] [tttgallery template=“content-slider“] Kalk ist die deutsche Bezeichnung für chemische Verbindungen, die als Hauptbestandteil Calcium enthalten. Kalk ist auch ein vorzügliches Bindemittel, das bei der Carbonatisierung die Bestandteile eines Mörtels fest zusammenkittet, sodass dieser einen haltbaren Putz ergibt. Kalk gibt es in mehreren Handelsformen, die sich durch den Grad ihrer Geschmeidigkeit, die Eigenschaft, nur an der Luft oder auch unter Wasser zu erhärten, sowie durch unterschiedliche Festigkeit nach der Erhärtung unterscheiden. Die Auswahl des Kalks beeinflusst damit auch die Eigenschaften der verschiedenen Kalk-Marmor-Putze. [tttgallery template=“content-slider“]
Expertentipp
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Experimentieren Sie mit Werkzeugen und Strukturen.
In der praktischen Umsetzung gibt es intuitiv-spontane Methoden, welche viel Raum für Fantasie offen lassen. Mit schöpferisch-konfrontativen Methoden kommt man oft auf ganz wilde Ideen. Systematisch-diskursive Methoden sind sehr fokussiert und führen oft schnell zu umsetzbaren Lösungen. Bei Kreativitätstechniken gilt generell das Prinzip „Die Menge macht‘s“. Probieren Sie es aus und experimentieren Sie – auch mit unüblichen Werkzeugen.  
Noch mehr Fach-Know-how für Verarbeiter gibt es in der aktuellen Ausgabe der Mappe: www.mappe.de/einzelhefte
 

Gestalter-Wettbewerb
  Die Schüler der Fachschule für Gestaltung an der Badischen Malerfachschule Lahr präsentierten ihre praktischen Abschlussarbeiten vor kurzem einer Fachjury und Mappe stellt hier die Arbeiten der Absolventen vor. Die Themen ändern sich in jedem Schuljahr. Im Fokus standen dieses Mal verschiedene Stilepochen. Mit bestandener Prüfung sind die Absolventen Staatlich geprüfte Gestalter. [tttgallery template="content-slider"] Aufgabe war, innerhalb einer Eigenwerbung eine gestalterische Referenzarbeit für eine Stilepoche zu erstellen. Dafür entwickelten die Schüler ein einheitliches und stiltypisches Erscheinungsbild, das sich über die Erarbeitung der grafischen und typografischen Gestaltungslinie, die exemplarische werktechnische Umsetzung der Gestaltung im Innen- und Außenbereich bis zur Präsentation produkttechnischer Muster erstreckte. Die Aufgaben der Gestalter im Detail Die Schüler starteten die Vorstellung ihrer Ergebnisse jeweils in einer digitalen Präsentation und stellten anschließend die erarbeiteten Objekte vor. Bei der Aufgabe Typo erstellten die Schüler eine Lackiertechnik. Diese zeigte von der ausgewählten Stilepoche den Namen und Zeitrahmen sowie Namen und Texte von jeweils relevanten Persönlichkeiten. Ornamente, Silhouetten und Details aus stiltypischen Elementen mussten für die Malertechnik-Platte Architektur entwickelt werden. Die Oberflächen wurden in Malertechniken und Blattmetallauflagen ausgeführt. Typische technische Erfindungen zur gewählten Epoche mussten in Form einer Lacktechnik für die Platte Technik entwickelt werden. Die Absolventen wählten z. B. Bauelemente, Geräte, Maschinen, Musikinstrumente und Fahrzeuge aus. Ergänzend zu diesen handwerklichen Techniken wurden für Farbe und Fund stiltypische Objekte, Ausschnitte, Fundstücke, Elemente oder Materialproben in Vitrinen präsentiert. Hier reichte die Vielfalt von fotografischen Darstellungen bis hin zu verschiedensten Originalstücken aus der jeweiligen Stilepoche. Wer mehr Informationen zu den Lehrgängen und Kursen an der Badische Malerfachschule Lahr sucht, wird unter www.bamala.de fündig. Fotos: Mappe
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Foto: manuta/Adobe Stock
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