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21. Juni 2023
Redaktion
Firmenjubiläum

Bauschaumdosenrecycling wird 30

Das PDR-Rücknahme- und Recyclingsystem für gebrauchte PU-Schaumdosen feiert dieses Jahr seinen 30. Geburtstag. Für jeden Abholauftrag über 30 Kartons stiftet PDR für Aufforstungsmaßnahmen einen Baum, der für die aktuellen klimatischen Bedingungen besonders geeignet ist.
Foto: PDR
Seit 30 Jahren recycelt PDR Bauschaumdosen.

„Damit wollen wir deutlich machen, dass Klima und Umwelt profitieren“, erläutert PDR-Marketingverantwortliche Annette Schnauder. Beim Recycling haben Bautischler*innen und Fensterbauer*innen die Nase vorn. Danach sammeln 67 Prozent der Handwerkerinnen und Handwerker aus dieser Branche PU-Schaumdosen und geben sie zum Recycling zurück. Platz zwei belegen Maler*innen und Stuckateur*innen (60 Prozent). Am dritthäufigsten nutzen Dachdecker*innen sowie Zimmerinnen und Zimmerer das Angebot (58 Prozent).

Mitmachen ist einfach

Handwerkerinnen und Handwerker, die viele Bauschaumdosen brauchen, stellen sie nach Gebrauch in den Originalverkaufskarton zurück, der gleichzeitig als Rücksendekarton dient. Sind mindestens sechs Kartons mit gebrauchten Dosen zusammengekommen, holt PDR sie kostenfrei ab. Dazu genügt ein Auftrag über die kostenlose PDR-Hotline (0800-7836736), per E-Mail (abholauftrag@pdr.de) oder über die Website. Wer regelmäßig Abholungen anmeldet, kann den bequemen Kunden-Login „Mein PDR-Abholservice“ nutzen. Sind Firmenadresse und Ansprechpartner einmal hinterlegt, genügt die Anzahl der abzuholenden Kartons. Inzwischen bevorzugen mehr als 10 Prozent der Kundinnen und Kunden diese Möglichkeit – Tendenz steigend.

Wer nur hin und wieder PU-Schaumdosen braucht, kann das Suchfeld auf pdr.de nutzen. Die Eingabe der Postleitzahl genügt, und das System nennt Fach- und Heimwerkermärkte sowie kommunale Sammelstellen in der Nähe, die kleine Mengen annehmen. Bundesweit gibt es über 3.000 solcher Rückgabestellen.

Der Recycling-Kreislauf

In der PDR-Recyclinganlage werden die gesammelten PU-Schaumdosen zu über 95 Prozent verwertet, etwa 80 Prozent davon stofflich. Als Produkte entstehen PREPUR, ein PU- Prepolymer, und TRIGAS (Treibgasgemisch). Zurückgewonnene Rohstoffe sind zudem Weißblech- und Aluschnitzel sowie Kunststoffmahlgut (PE/PP). Sie alle finden in der Industrie wieder Einsatz.

Foto: manuta/Adobe Stock
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