Folgen Sie uns
8. August 2022
Redaktion
Baubranche

Explodierende Materialpreise verteuern den Wohnungsbau

Der Preis für den Neubau von Wohngebäuden ist im Mai auf ein neues Allzeithoch geklettert: Das Statistische Bundesamt meldete eine Zunahme von 17,6 Prozent im Vergleich zum Mai 2021. Die Deutsche Bauindustrie zeigt sich besorgt.
Foto: photo 5000/Adobe Stock
Die explodierenden Materialpreise sind ein hohes Risiko für den Wohnungsbau.

Derartige Preissteigerungen beim Wohnungsneubau hatte es zuletzt 1970 gegeben: „Für die Bauunternehmen bedeuten steigende Preise aber keinesfalls eine Ertragssteigerung. Im Gegenteil: die Baupreissteigerung ist ein Ergebnis explodierender Baumaterialpreise, auf denen die Unternehmen entweder sitzen bleiben, oder sich das Risiko erhöht, dass Investoren vor neuen Projekten zurückschrecken“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Oliver Müller, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baupreisindizes.

„Schließlich hat der Erzeugerpreisindex für Stahl im Mai binnen Jahresfrist – je nach Sorte – um bis zu 94 Prozent, Bauholz um 34 Prozent und Dämmwolle um 20 Prozent zugelegt. Hinzu kommt, dass Lieferanten kaum noch Preiszusagen machen. Für die Bauunternehmen ist eine Angebotsabgabe daher zurzeit mit erheblichen Risiken verbunden. Sie wissen schlicht nicht, ob ihre ursprüngliche Kalkulation bei Baubeginn noch Bestand hat, oder ob sie auf den gestiegenen Kosten sitzen bleiben. Um die Risiken angemessen zu verteilen, empfiehlt es sich, eine Stoffpreisgleitung zu vereinbaren“, rät Müller den Vertragsparteien.

Wohnungsbau wird auf der Strecke bleiben

Müller weiter: „Wir befürchten, dass neue Wohnungsbauprojekte aufgrund der gestiegenen Baukosten und der wieder anziehenden Zinsen erst einmal zurückgestellt werden. Der Traum vom Eigenheim wird für einige Haushalte wohl erst einmal ein Traum bleiben, wenn das ursprünglich eingeplante Budget – auch angesichts gleichzeitig steigender Energie- und Lebenshaltungskosten – nicht mehr ausreicht. Aber auch der Mehrfamilienhausbau wird ins Stocken geraten. Schließlich können immobilieninvestoren Projekte nur realisieren, wenn sie sich rechnen. Im Hinblick auf den nach wie vor hohen Bedarf an Wohnraum, der auch durch die wieder anziehende Zuwanderung erhöht wird, ist dies eine bedenkliche Entwicklung.“

Umso wichtiger sei es, an anderer Stelle Baukosten zu senken, um den Wohnungsbau weiterhin zu ermöglichen. Dies könne man durch den vermehrten Einsatz industrieller Fertigungsmethoden erreichen. „Hierfür bräuchten wir eine Vereinheitlichung der Landesbauordnungen“, appelliert Müller an die Politik.

Exzenterschleifer ORE 150 in zwei Varianten erhältlich
Mit den leistungsstarken 350-W-Exzenterschleifern ORE 150 erweitert FLEX-Elektrowerkzeuge ab sofort sein Produktprogramm für die Oberflächenbearbeitung. Die neuen Geräte sind in zwei Hub-Varianten wahlweise für feine oder grobe Bearbeitungen mit hoher Oberflächengüte erhältlich. Mit den leistungsstarken 350-W-Exzenterschleifern ORE 150 erweitert FLEX-Elektrowerkzeuge ab sofort sein Produktprogramm für die Oberflächenbearbeitung. Die neuen Geräte sind in zwei Hub-Varianten wahlweise für feine oder grobe Bearbeitungen mit hoher Oberflächengüte erhältlich. Die ORE 150 können Anwender für Flächen, Formen und Radien sowie für Über-Kopf-Arbeiten einsetzen. In der Ausführung ORE 150-3 mit 3mm-Hub ist der neue Exzenterschleifer auf eine feine Oberflächenbearbeitung bei geringem Abtrag abgestIMMt. Die Bauform ORE 150-5 mit 5mm-Hub ist auf die Bearbeitungen mit einem höheren Abtrag ausgerichtet. [ttt-gallery-image]   Durch die regelbare Drehzahl können die Nutzer bei beiden Geräten die jeweils materialgerechte Schleifgeschwindigkeit einstellen. Somit erreichen sie eine optimale Oberflächenbearbeitung bei Farben und Lacken, Holz und Metall. Ergonomisch, vibrationsarm und robust Die anwenderfreundliche Ergonomie von ORE 150 unterstützt ein ermüdungsfreies Arbeiten bei griffiger Führung in Ein- oder Zweihandbedienung. Durch eine spezielle Auswuchtung und einer optimierten Lagerführung ist der Betrieb der neuen Exzenterschleifer besonders vibrationsarm. [ttt-gallery-image]   Die Klettschleifteller der Geräte nehmen Schleifmittel mit dem Durchmesser 150 mm auf. Dabei verfügen sie serienmäßig über eine integrierte Multihole-Absaugung, die hervorragend mit den neuen 15-Loch-Klett-Schleifscheiben von FLEX kombinierbar ist. Die Geräte verfügen über eine effektive Eigenabsaugung mittels Filterpatrone mit abwaschbarem Microfilter-Element mit Zyklonabscheidung. Für die Absaugung größerer Schleifstaubmengen oder bei längeren Schleifarbeiten wird die Verwendung eines geeigneten Entstaubers empfohlen. Der Anschluss hierfür ist am Gerät integriert. Beide Ausführungen des ORE 150 verfügen über Lagerdeckel aus Druckguss sowie staubdichte Kugellager und sind damit besonders robust und langlebig. Mehr Informationen: www.flex-tools.com
Lesen Sie weiter in
5
Foto: manuta/Adobe Stock
Zurück
Speichern
Nach oben