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Taupunkt

Der als Taupunkt bezeichnete Temperaturpunkt ist jene Temperatur, bei der Luft keinen weiteren Wasserdampf mehr aufnehmen kann, also zu 100 % gesättigt ist. Sinkt die Temperatur, kondensiert das Wasser teilweise und scheidet sich als Nebel oder Tau ab. Bei jeder weiteren Temperaturerniedrigung kondensiert Wasserdampf immer in dem Umfang, dass die relative Feuchtigkeit der Luft bei 100 % verbleibt.

In den Außenwänden von Bauwerken ist die Taupunktbestimmung im Temperaturgefälle von innen nach außen von großer Bedeutung für die Wärmedämmung. Bei der Bildung von Kondensfeuchtigkeit in den Kapillaren sinkt die Wärmedämmung der Wand rapide ab und der Taupunkt verschiebt sich nach innen. Folgen sind Abkühlung auch der Innenwandflächen mit einer möglichen Schimmelbildung. Bei Frosttemperaturen im Außenputz sind auch Frostschäden möglich.

Foto: manuta/Adobe Stock
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