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Deckungsbeitragsrechnung

Die Deckungsbeitragsrechnung ist die Grundlage für Preisgestaltung, Umsatz, Kosten- und Gewinnanalysen, ein Gradmesser für die wirtschaftliche Effizienz eines Betriebes oder einzelner Unternehmensbereiche und Ausgangspunkt für Entscheidungen über Sortimentsaufbau, Leistungsbereiche, Kundenstruktur, Eigenfertigung/Fremdbezug und ähnliche Fragen der Unternehmensplanung.

Sie kennzeichnet sich dadurch, dass im Vergleich zu Vollkostenrechnung vom marktüblichen Verkaufspreis ausgegangen und das unter Marktbedingungen zu erwartende Betriebsergebnis unter Berücksichtigung der variablen Kosten und Fixkosten ermittelt wird. Dabei werden nicht alle Kosten den Aufträgen zugerechnet, sondern nur die variablen und leistungsabhängigen Kosten.

Die restlichen Kosten (fixe Kosten) werden dann erst am Ende einer Periode abgezogen. Damit werden mittels der Deckungsbeitragsrechnung Gewinne nie pro Auftrag, sondern immer nur für eine ganze Geschäftsperiode berechnet. Wenn Solldeckungsbeiträge vorgegeben werden, kann auf der Grundlage der Deckungsbeitragsrechnung auch der Angebotsverkaufspreis kalkuliert werden.

Rechnungsschema einer Deckungsbeitragsrechnung:

Netto-Betriebsleistung (Netto-Erlöse)
– Leistungsabhängige Kosten (variable Kosten)
 (Werkstoff-, Lohn- Sondereinzahlungen und sonstige variable Gemeinkosten)
= Deckungsbeitrag (Bruttogewinn)
– Zeitabhängige Kosten (Periodenkosten; d. h. Raum- Verwaltungs- und sonstige nicht verteilbare Kosten)
= Betriebsergebnis

Foto: manuta/Adobe Stock
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