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Entrostungsverfahren

Eine Rostentfernung ist mittels mechanischer, thermischer und chemischer Verfahren möglich und gehört mit zur Oberflächenbehandlung. Die Wahl des Entrostungsverfahren richtet sich zunächst nach dem Ausgangszustand der unbeschichteten, vorzubereitenden Metallfläche. Maßstab dafür waren früher die Rostgrade A bis D nach DIN 55928-4, (ISO 8501-1), die dem schwedischen Standard SIS 055900 entsprechen.

A Stahloberfläche mit festhaftendem Zunder bedeckt und in der Hauptsache frei von Rost
B Stahloberfläche mit beginnender Zunderabblätterung und beginnendem Rostangriff
C Stahloberfläche, von der der Zunder weggerostet ist oder sich abschaben lässt, die aber nur wenige für das Auge sichtbare Rostnarben aufweist
D Stahloberfläche, von der der Zunder weggerostet ist und die zahlreiche für das Auge sichtbare Rostnarben aufweist

Zweites Kriterium für die Wahl der Entrostungstechnik ist der Normreinheitsgrad vorbereiteter Stahloberflächen nach DIN 55928-4 oder der Oberflächenvorbereitungsgrad nach DIN EN ISO 12944-4, der erzielt werden muss. Die DIN EN ISO 12944 hat die DIN 55928 abgelöst. Es wird an dieser Stelle aber auf die DIN 55928 hingewiesen, da danach noch  gearbeitet wird und keine gravierenden Unterschiede zwischen der alten und der neuen Norm bestehen. Lesen Sie mehr zum Thema Rostschutz

Foto: manuta/Adobe Stock
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