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Hochdruckreinigen

Hochdruckreinigen nennt man das Säubern von Fassaden, Maschinen und Geräten mittels Flüssigkeitsstrahler unter hohem Druck. Der Hochdruckstrahl darf niemals auf Körperteile, andere Personen oder auf elektrische Anlagen und Installationen gerichtet werden. Personen, die das Gerät bedienen, müssen neben einem Helm weitere umfangreiche Schutzkleidung tragen.

Flächen sind beim Hochdruckreinigen stets von oben nach unten zu säubern. Ein komplettes Hochdruckreinigungssystem umfasst neben einer wartungsfreien, trag- und einer fahrbaren Pumpe umfangreiches Zubehör. Dieses beginnt bei Spezial-Strahlpistolen (möglichst mit berührungsfreier Umschaltmöglichkeit von Voll- auf Flachstrahl durch einfaches Kippen der Pistole) und endet bei Reinigungsmitteln und Entsorgungseinrichtungen.

Wichtig ist, dass der Strahlspritzwinkel-Aufsatz für die jeweilige Aufgabe geeignet ist. Oft kann an die Anlage eine saugende Reinigungshaube angeschlossen werden. Dadurch entfallen aufwendige Schutzmaßnahmen und die Anlage ist sogar in Innenräumen einsetzbar: Die abgestrahlten Partikel und die Reinigungsflüssigkeit werden sofort zurückgepumpt und entsorgt.

Man unterscheidet:

  • Kaltwasser-Hochdruckreiniger, ca. 60 – 180 bar und 150 – 900 l/h Wasserdurchsatz
  • Heißwasser-Hochdruckreiniger mit 30 – 95 °C
  • Hochdruckreiniger mit Heißdampfsprühstrahl

Je nach Gerätetyp können chemische Reinigungsmittel vorher aufgestrichen werden, im Gerät in einen Tank gefüllt bzw. von einem externen Tank angesaugt werden. Die Reinigungsmittel zum Hochdruckreinigen werden unterschieden in:

  • saure Reinigungsmittel für Klinker, Schiefer, Granit und evtl. noch für Beton und Zementputz
  • alkalische Reinigungsmittel für Kalksandsteine, Kalkputze, Marmor, Sandsteine und Kalksteine
Foto: manuta/Adobe Stock
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