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Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große

Blicken positiv in die berufliche Zukunft (v. l. n. r.): Jörg Radkowski, Leiter der »Staatlichen Fachschule für Farb- und Lacktechnik« am Oberstufenzentrum für Gestaltung in Berlin, die Schüler Tobias Fischer, Pascal Sönmez, Manuel Moos, Stephanie Knorr und Heike Lewin, Fachleiterin Berufstechnik am Oberstufenzentrum für Gestaltung in Berlin. Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große

Gefördert wird die Fortbildung für Malergesellen von der gemeinnützigen Sto-Stiftung, die je zwei Studierende an den sieben Fachschulen mit jeweils 2.000 Euro pro Semester unterstützt. Zudem nehmen die Stipendiaten an exklusiven seminaren teil.
Förderung von Berufsschule bis Universität
„Unsere Förderung startet bereits am Anfang der beruflichen Entwicklung. In unserem Bestenwettbewerb werden die hundert Besten des Abschlussjahrgangs mit einem Werkzeugkoffer im Wert von über 1.000 Euro belohnt. Es folgen zehn Tablets als Ansporn für die beste Gesellenprüfung. Ein Stipendium für die Ausbildung zum staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker ist die dritte Stufe“, erklärt Konrad Richter, Stiftungsrat Handwerk. Studienbeihilfen zum Bachelor- und anschließendem Master-Studium runden das Angebot der Stiftung im Handwerk ab.

Jörg Radkowski, Leiter der „Staatlichen Fachschule für Farb- und Lacktechnik“ am Oberstufenzentrum (OSZ) für Gestaltung in Berlin, ist froh um das Engagement der Stiftung. „Der Mittelstand ist Garant für die Stabilität der deutschen Wirtschaft. Hier fehlt es an qualifizierten Führungskräften“, erklärt er. „Zukunftsorientierte, engagierte junge Menschen mit einem handwerklichen Background haben beste Chancen auf eine berufliche Karriere. Die Weiterbildung zum Farb- und Lacktechniker bietet dafür eine solide Basis“, ist er sich sicher.

„Der Schwerpunkt der Weiterbildung an der Berliner Fachschule liegt bei der Vermittlung unternehmerischer und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen sowie der Möglichkeit, handwerklich interdisziplinär handeln zu können. Fächer wie Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Berufs- und Arbeitspädagogik oder Personalmanagement stehen neben Chemie, Anwendungs- und Gestaltungstechnik sowie Mathe und Deutsch auf dem Stundenplan“, erklärt Radkowski. „Zudem legen wir großen Wert auf ein projektorientiertes Arbeiten, das in einer Semesterarbeit mündet“, betont er. Die Absolventen lernen auf diesem Weg, selbstständig Projekte zu planen und diese potenziellen Kunden gegenüber zu präsentieren.

Bekanntheit des Technikers steigern
Vielen ist die Weiterbildung jedoch nicht bekannt. Darüber hinaus hapert es auch am Image des Technikers. Um das zu ändern, gehen Radkowski und seine Kollegen direkt in die Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe, veranstalten Informationstage, versenden Flyer. „Auf der Webseite www.fachschulen-farbe.de haben wir uns mit den anderen sechs Fachschulen zusammengetan, geben dort Informationen und einen Überblick über die jeweiligen Lerninhalte sowie Zukunftschancen“, sagt Heike Lewin, Fachleiterin für Berufstechnik am Oberstufenzentrum für Gestaltung in Berlin.

Auch intern wird für die Weiterbildung im Handwerk geworben. Das „OSZ Gestaltung Berlin“, ist mit 1.500 Schülern nicht nur das größte Oberstufenzentrum im Bereich der beruflichen Bildung für Maler und Lackierer, sondern bietet vielfältige Bildungsgänge, wie eine Staatliche Fachschule, ein berufliches Gymnasium, eine Fachoberschule, vorberufliche Bildungsgänge und eine vollschulische Assistentenausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten an.
Die Fachschulen stellen sich vor: https://www.youtube.com/watch?v=iyG6nhaYxeI&t=60s
 
Weitere Informationen: www.sto-stiftung.de

Foto: manuta/Adobe Stock
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